„Wie Social Media das Storytelling – und die Welt – rettet“ Keynote Social Media Week Hamburg

Hervorgehoben

[Die Herrschaft über Geschichten kehrt dank der Sozialen Medien wieder dorthin zurück, wo sie seit zehntausenden Jahre immer gelegen hat: zu uns Hörern – und Weitererzählern. Und das ist gut ist für uns, unsere Gesellschaft und am Ende sogar für die ganze Welt.]

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Personality Coaching

Personality Coaching
Ihr Kern – Ihre Story

Nicht nur Unternehmen, Sendungen, Präsentationen oder Texte haben Kerne, die es wert sind gefunden zu werden – jeder Mensch besitzt diesen Kern.

Ihn zu kennen und präzise benennen zu können ist zentral für alle unsere biografischen Entscheidungen. Es ist die Frage: Was macht mich im Innersten aus? Wohin will ich? Wofür setze ich meine Energie ein?

IMG_0989Im Personality Coaching geht es darum, diesen Kern zu finden. Wir erkunden, was Sie jenseits des Lebenslaufes besonders macht, welche verborgenen, oft unterschätzten Begabungen und Talenten Sie mitbringen, welche biografische Schlüsselmomente Sie prägen und welche Träume unter der Oberfläche schlummern.

Das Ziel: Klarheit darüber zu erlangen, wo Sie heute stehen in Relation zu Ihren Träumen und Fähigkeiten – und herauszufinden, wohin ihre Reise in Zukunft gehen soll.

[Termine auf Anfrage]

Workshop Portfolio

Auf über 120 Workshops jährlich trainiere ich vier zentrale Themen:
Kernfindung, Storycoaching, Präsentationen und Schreiben.

Es geht dabei im Prinzip immer um die gleiche Frage:
„Was genau will ich eigentlich erzählen – und wie erzähle ich es besser?“

Mein Workshop-Konzept konzentriert sich dabei voll auf praktische Arbeit der Teilnehmer an praxisnahen oder realen Aufgaben, zu der es intensives, präzises und persönliches Feedback gibt. Kurze, hoch komprimierte Inputs ergänzen diese Arbeit.

Mein Ziel ist es, die Fähigkeiten der Teilnehmer spürbar und vor allem nachhaltig zu erweitern, von ihrer Wahrnehmungsfähigkeit, die der Schlüssel zu besserem Schreiben ist, bis hin zur Fähigkeit, in Stories zu denken und zu erzählen.

Cognitives Wissen und Input hat dabei die Aufgabe, der Wahrnehmung und dem Denken klare Struktur und einen erweiterten Horizont zu geben.

Es geht aber im Kern immer um den Kreislauf aus praktischer Arbeit und kritischer Reflektion. Ist dieser Kreislauf im Workshop etabliert, trainiert, intensiviert, werden Ideen, Konzepte und Texte auch dann noch besser, wenn der Workshop lange vorbei ist.

Die Formate
1 Kernfindung
Was ist der Kern eines Unternehmens, eines Sendungskonzeptes, eines politischen Position, einer Präsentation, einer Idee?
Diese Frage klingt simple und gehört doch zu den schwierigsten und am meisten unterschätzten Aufgaben in der Kommunikation. Wann immer Kommunikation nicht packend, präzise und auf-den-Punkt ist, steht meistens Unklarheit über den Kern dahinter.
In den Kernfindungs-Workshops trainieren wir, diesen Kern in der oft verwirrenden Fülle des Materials zu erkennen und ihn prägnant zu formulieren. Diese intensive kreativ-strategische Arbeit zahlt sich vielfach aus – nicht zuletzt in präziser und klarer Kommunikation.

Referenzen: WDR Fernsehen, SWR Fernsehen, Start-Ups der Uni Kassel, Bosch Politikabteilung Brüssel & Berlin, Gruner & Jahr, Jung von Matt Academy, ADC

2 Storycoaching
Dass Storytelling die wirksamste Art ist, seine Zielgruppe zu erreichen ist inzwischen allgemein bekannt. Aber wie genau baut und erzählt man eine wirkungsvolle Geschichte? Was kann man von Shakespeare, Spielberg & Co für die eigenen Geschichten lernen? Wie können uns Dramaturgie und Ur-Geschichten helfen, bessere Geschichten zu erzählen?

In den Storycoaching Workshops geht es um diese grundlegenden Techniken und Erzählmuster, mit denen wir Fakten und Konzepte in große, bindungsstarke Geschichten einbinden können. Und natürlich darum, wie man diese Muster und Techniken konkret anwendet, egal ob es um ein neues Sendungskonzept, eine Website oder „nur“ um einen Facebook Post geht.

Referenzen: Gruner & Jahr, Bosch Politikabteilung Brüssel & Berlin, WDR Fernsehen, SWR Fernsehen, Vaillant, Hochschule für Film und Fernsehen München, ADC

3 Präsentationen
Warum sind Powerpoint- & Keynote-Präsentationen oft so einschläfernd, dass sie unter das Betäubungsmittelgesetz fallen müssten? An der Software liegt es nicht – sonst wäre der Buchdruck verantwortlich für langweilige Bücher. Genau so wenig entscheidet die Zahl der Charts über die narkotisierende Wirkung einer Präsentation. Entscheidend ist allein, ob eine spannende Geschichte erzählt wird. Oder nicht.
Wie das geht, wie man auch aus trockenen Themen eine große Präsentation macht, das trainiert dieser Workshop.
Von den 7 Urgeschichten über die zentralen dramaturgischen Erzähl-Muster bis hin zu präziser Sprachanalyse und -verbesserung lernen die Teilnehmer alles, was sie brauchen, um ihr Publikum das nächste Mal nicht nur wach, sondern auch bei Laune zu halten.

Und natürlich wird auch das Präsentieren selbst trainiert: von der Körpersprache über das Lebendige Sprechen bis hin zur Kunst, Pausen zu machen…

Referenzen: OMD, Cheill, ADC, Gruner & Jahr, Zenith Media, Texterschmiede, ADC

4 Schreiben
Wie übersetze ich komplexe Informationen, neue Ideen, abstrakte Konzepte oder einfach nur Produktinformationen in Texte, die jeder Leser gern und freiwillig (zuende) liest? Wie finde ich eine Sprache, die zur Marke, zur Zielgruppe, zum Thema passt? Was sind die Fallen und Tricks, die Gesetze und Freiheiten, die man als Texter kennen sollte? Diese Fragen behandeln die Schreib-Workshops – und zwar nicht theoretisch, sondern mit einer Fülle von Praxisaufgaben und Input, der die Teilnehmer befähigt, nach dem Workshop selbst weiter an ihren Fähigkeiten zu arbeiten.

Referenzen: Zalando, Bosch, Clifford Chance, ADC, R+V Versicherungen, Weleda, Jung von Matt Academy, Hapimag AG, Texterschmiede

Diese vier grundlegenden Workshop-Formate werden jeweils genau auf Kundenanforderungen maßgeschneidert.

Darüber hinaus entwerfe ich immer öfter auch spezielle Formate auf Basis besonderer Kundenanforderungen, wie z.B. Workshops zu interner Kommunikation, Sendungsstrategie, Positionierung, spezielle Trainings für Strategische Berater oder Geschäftsführer etc.

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Echos

„Thanks for a super session yesterday. We all loved it! We found your style both very energizing, fun as well as effective.“
Federica Sabbati
Secretary General, EHI, Association of the European Heating Industry

„Ich war fasziniert, wie Du es geschafft hast die ganze Gruppe so zu motivieren und in den Bann zu ziehen.“
Martin Wörner,
Founder, Payel

„Das Erlebte und Gelernte sackt noch immer mehr. Und ich stelle ganz beglückt fest, dass es nicht nur zwei äußerst spannende Tage mit sehr viel Input waren, sondern ich etwas fürs Leben mitgenommen habe.
Alexandra Hesse
Contact GmbH

„Ich fand’s ganz toll. Ich glaube, ich habe viel gelernt und bin viel aufmerksamer was meine eigenen Texte und auch andere Texte angeht und vertraue wieder viel mehr meinem Bauchgefühl.“

„Wir haben geübt, Antennen wurden tatsächlich aufgestellt und ich habe den Eindruck, dass ich wieder Lust habe zu schreiben.“

„Die Übungen warten hilfreich und vor allem überhaupt nicht theoretisch. Wirklich gut!“
Marketing Team
Clifford Chance Frankfurt

 

 

 

Wir sind Helden

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Wann immer wir aufbrechen, um uns selbst, unsere Firma, unsere Gesellschaft neu zu erfinden, folgen wir einem geheimen Script. Und wir sind nicht die ersten…

Eben noch war alles in bester Ordnung im Auenland: das Klima wohl temperiert, die Äcker fruchtbar und Frodo der Hobbit hatte keine größere Sorge, als die, wo er das nächste Päckchen Tabak Marke „Alter Tobi“ würde auftreiben können. Aber dann klopft Gandalf der Zauberer an seine Tür…
1200 Seiten Buch (oder 11 Stunden Film) später ist der kleine Hobbit mit den großen Füßen nicht nur selbst zutiefst verwandelt, er hat auch durch seinen Mut und Durchhaltewillen ganz Mittelerde vor einer übermächtigen Bedrohung gerettet und in eine bessere Zukunft geführt.

Jede große Geschichte entführt uns in ihre ganz eigene Welt: Nach Mittelerde, in das Land der Zauberer und Ork-Horden oder nach Japan, ein Inselreich umzingelt von den unergründlichen Schlünden des Pazifik, in die britische Spy-Society mit ihren Verrätern, Verfolgungsjagden und geschüttelten Martinis, oder in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts in die harsche Realität der amerikanischen Südstaaten.
Aber wer Tolkiens Fantasy-Epos „Der Herr der Ringe“ nur für eine farbenprächtige, dramaturgische Meisterleistung hält (oder eine größenwahnsinnige Orks-gegen-Elben-Soap-Opera), wer in Godzilla nur Japans Antwort auf King Kong sieht, James Bond lediglich als Smoking-Schläger schätzt und die Bürgerrechtsbewegung der USA nur unter „lange vorbei“ einsortiert, übersieht das Entscheidende:

Man muss nur untote Könige auf Flugsauriern, schmusebedürftige Agenten-Gespielinnen oder tapfere Bürgerrechtler ersetzen durch einen starrköpfigen Firmengründer, absurde Zulassungsverfahren, eine fantastische Produktidee und das frische Team im Marketing und schon ist man mitten drin in dem täglichen Ringen eines Unternehmens mit Globalisierungsdruck, sich wandelnden Märkten und einem Neuland namens Internet.
Und es geht noch konkreter: Wir ersetzen die Protagonisten aus Mittelerde & Co einfach durch die bildhübsche Iris aus der 3b, den kräftigen Nebenbuhler mit dem schicken Bonanza-Rad und die beiden Kumpels, die unsere Liebesbriefe zur Angebeteten schmuggeln – und landen sofort in den kleinen aber sehr realen Dramen unseres eigenen Lebens.

Wahre Geschichten
Das Faszinierende am „Der Herr der Ringe“ und seinen Geschwistern im Geiste ist eben nicht ihr Reichtum an Monstern & Magie & Aston Martins. Das Faszinierende ist, dass sie uns, genau wie alle großen Dramen von „Odysseus“ bis „Breaking Bad“ das uralte, immer wieder kehrende Grundmuster zeigen, nach dem unsere Selbsterneuerung abläuft. Ein Muster, das so alt ist, wie die Menschheit und das in der Erzähltheorie auf den schönen Namen „Heldenreise“ hört, auch wenn der Held, siehe „Breaking Bad“ oder „Macbeth“ durchaus ein dunkler Held sein kann. Es ist ein Muster, das weder Homer noch Hollywood erfunden, sondern nur in großen Bildern und Figuren verdichtet hat.

Das Verblüffende an diesem Muster ist, dass wir alle es kennen. Weil wir es alle selbst immer wieder erlebt, erlitten, durchkämpft haben. Jede Prüfung, jeder Jobwechsel, sogar der lange Weg zum ersten Engtanz mit Iris aus der 3b lief nach diesem Muster ab.
Und auch das fantastische Abenteuer-Epos namens „Wirtschaft“ ist von diesem Muster durchzogen, denn auch Produkte, Strategien, ganze Unternehmen brauchen immer wieder einen Neustart. Wenn man das Muster dieser Selbsterneuerung kennt, wenn man das Meeting mit dem Vertrieb oder die Schulhofklopperei mit dem Nebenbuhler als Teil der Heldenreise einordnen kann, ergibt manche Irrung unseres Lebens plötzlich einen Sinn.

Der Weg ist der Weg
Die Heldenreise beginnt immer im Alltag, im Alles-läuft-rund: Mit dem gewohnten Gang des Lebens in einer Kleinstadt im Süden der USA. Mit einer Firma, bei der der Umsatz stimmt und die Rendite passt, mit gepflegter Schulhof-Langeweile. Im Kino sehen wir friedliche Fischer bei ihrer nächtlichen Arbeit in der japanischen See oder entspannte Hobbits im Auenland.

Aber plötzlich stört etwas die friedliche Szene. Manchmal ist es nur die verrückte Idee, die wir morgens beim Rasieren haben oder eine erschöpfte farbige Frau, die nicht für einen Weißen Ihren Sitz im Bus aufgeben mag. Auf dem Schulhof hüpft in solchen Momenten ein blonder Pferdeschwanz an uns vorbei und in der japanischen See tauchen für drei Sekunden gigantische Reptilien-Zacken aus den Wogen und wir im Kinosessel denken das, was alle Selbsterneuerer in solchen Momenten denken: „O-oh.“ bzw. „Au weia!“ während in Mittelerde Gandalf gerade den jungen Frodo bittet, ob jener eventuell Lust hätte, diesen fiesen Ring, der sonst die Welt vernichten würde, zu, nun ja, zu vernichten. In einem Vulkan. 1.800 Meilen entfernt.

Das ist der Weckruf.
Der Bruch in der Normalität. Der Beginn der Heldenreise. Obwohl: wenn es nach dem Helden geht, wird es diese Reise definitiv nicht geben. Frodo würde ja gern, aber das können andere doch besser, oder? In Japan wird die Sichtung Godzillas durch die Fischer nicht ernst genommen, in Montgomery / Alabama ahnt kaum jemand, welche Erneuerung die Sitzplatzverweigerin Rosa Parks gerade in Gang gesetzt hat, im 10:30 Uhr-Meeting gibt es viele gute Argumente, warum unsere Idee zwar ganz nett ist, aber absolut keine Chance hat und das zum Pferdeschwanz dazugehörende Mädchen ist natürlich und aber sowas von schon in festen Händen. Kurz: Man versucht, den Weckruf abzuwimmeln. Denn jeder ahnt, was für eine Aufgabe da lauert.

Die Macht der Mentoren.
Jemand wie James Bond hat es an dieser Stelle leichter: Weltrettung ist nun mal sein Job und abwimmeln läuft nicht, sonst hat er sofort „M“ an der Backe. Aber er – genau wie alle anderen – braucht jetzt einen Mentor, einen weisen Ratgeber, der ihn berät und unterstützt und vorwärts treibt.
Im Fall von 007 ist das „Q“ mit schießenden Kugelschreibern, Frodo hat Gandalf, den mindestens zweitbesten Zauberer von Mittelerde, Sherlock Holmes Dr. Watson und Don Quichotte immerhin noch Sancho Panza.
Und wir? Wir haben hoffentlich eine Freundin, die nach dem 10:30 Meeting ein „Seit wann hörst Du denn auf diese Vögel?“ in ihren Latte kichert oder den dicken Tim, der uns den liebeskranken Rücken stärkt.
Und diese Unterstützung ist entscheidend, denn ohne sie schaffen wir es nicht über das, was Geschichtenerzähler „die Schwelle“ nennen. Die Schwelle, hinter der die Heldenreise unwiderruflich auf ihren Höhepunkt zusteuert.

Kein Zurück mehr
Sobald wir sie überschritten haben, geht es los. Plötzlich sind die Risiken und Herausforderungen um ein Vielfaches höher und plötzlich wird es schmutzig: Rosa Parks wird nicht einfach nur verhaftet, sie erhält Todesdrohungen. Godzilla spielt nicht mehr nur Schiffe-Versenken sondern Großstädte-Zertrümmern. Frodo begegnet den furchtbaren Dunklen Reitern. Und für uns wird der sanfte Gegenwind, der durchs erste Meeting wehte, zu einem Sturm: Das Controlling hält die Kosten für zu hoch, Marketing glaubt, die neue Anzeigenserie wird eh alles richten und die IT… wie gesagt, es wird schmutzig.
Vor allem, als der Nebenbuhler entdeckt, dass wir ein Auge auf das elfengleiche Wesen an seiner Seite geworfen haben.

Aber wir finden auch neue Alliierte in dieser Zeit und unerwartete Verbündete. So wie sich König Aragorn unerkannt an Frodo´s Seite stellt und Rosa Parks nicht mehr allein durch Montgomery geht sondern mit Martin Luther King und Tausenden anderen die Busse bestreikt, so rettet vielleicht der unscheinbare Typ aus der Postabteilung unsere Idee durch einen genialen Einfall und der Vertrieb äußert ein nach seinen Verhältnissen hymnisches „Das könnte man schon verkauft kriegen, irgendwie…“.

Zeit für die Entscheidung.
Den Showdown. Die Bezwingung des Monsters.In unserem Fall fährt das Monster dieses Fahrrad mit dem scharfen Bananensattel oder ist eine Powerpoint-Präsentation, die den Vorstand, zu dem wir nach langen Kämpfen vorgedrungen sind, überzeugen soll. In unter fünf Minuten. Und während wir Chart um Chart schreiben und wieder löschen beschleicht uns der Verdacht, ob das wahre Monster nicht vielleicht der Vorstand… aber das vergeht wieder. Am Ende zwingen wir dem Präsentations-Template unseren Willen auf und ernten homöopathisch dosiertes Nicken hochrangiger Manager – was in der Sache prima, visuell aber nicht so der Kracher ist. Rosa Parks ging es ähnlich: Ihr spektakulärer Kampf endete mit nichts als dem Kratzen eines Füllfederhalters über Büttenpapier – aber wenigstens war der Unterschreibende amtierender US-Präsident und das Papier das Gesetz zur Aufhebung der Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Kino hat es da leichter. James Bond darf regelmäßig die Festung des Bösen auf visuell ansprechende Weise zerlegen, Godzilla wird durch den Mut und die Selbstlosigkeit des Helden inmitten pittoresk qualmender Großstadttrümmer zur Strecke gebracht und bei Frodo gibt es einen 1A Vulkanausbruch als Zugabe zu Riesen-Adlern und Elben-Heeren. Und gegen das, was der Engtanz mit Iris in uns auslöst, den wir durch die nächtliche Umlackieren ihres Fahrrades in Hochglanz-Power-Rosa errungen haben, sind sogar Hollywoods Bildzauberer machtlos…

Nach der Reise ist vor der Reise
Aber am Ende zählt nur eines: Wir haben die Reise siegreich überstanden. Und wenn nicht, haben wir uns doch selbst erneuert auf dieser Reise, neue Stärken entdeckt, neue Freunde gewonnen, neue Kraft entwickelt. Das ist gut für unsere nächste Reise. Denn aufbrechen – das werden wir wieder, keine Frage.

Wir alle sind Storyteller

Wer im Alltag die Ohren aufsperrt, in der S-Bahn, am Telefon, in der Kneipe und überall sonst, wo wir miteinander sprechen, auf den wartet eine erstaunliche Erkenntnis:

Wir erzählen uns Geschichten. Die ganze Zeit. Überall.

Egal, ob wir über uns sprechen oder über unseren Alltag, über Kleinigkeiten oder das Leben, wir tun es ohne nachzudenken, ohne nachdenken zu müssen in Geschichten.
Zugegeben, nicht alle diese Geschichten sind reif für eine Verfilmung in Hollywood oder geeignet, der nächste Millionenbestseller zu sein, aber jede dieser Geschichten arbeitet mit den gleichen dramaturgischen Tricks und Techniken, die auch Drehbuchschreiber und Romanautoren benutzen.
Das Großartige daran ist, dass man nicht den geringsten Schimmer von Dramaturgie, von Storytelling oder gar der Heldenreise zu haben braucht, um perfekte dramatische Heldenreisen zu erzählen.

Kleine Kostprobe unseres Talentes?
Hier vier Sätze aus vier völlig unterschiedlichen Geschichten, die wir so oder ähnlich alle schon mal gehört und gesagt haben:

„Ich wollte nur noch schnell die Mail rausschicken…“
Der Beginn des Dramas. Wir Zuhörer denken unbewusst „O-oh!“ denn wir wissen, jetzt geht´s los, jetzt geht´s schief, jetzt wird aus Alltag eine unique, spannende Geschichte.

„… aber die Busfahrer haben auch gestreikt, ich also zum Taxenstand, aber der war natürlich leergefegt.“
Die Handlung. Unser Versuch, unser ganz privates Drama zu einem guten Ende zu bringen. Ausgang? Offen.

„… und weißt Du, was er dann zu ihr gesagt hat? Du wirst es nicht glauben!“
Der klassische Cliffhanger. Der Moment, wo sich endlich! entscheidet, wie die Geschichte ausgeht. Der Moment der höchsten Aufmerksamkeit.

„Und dann ist Papa soooooo weit gerutscht. Aber das hat garnicht weh getan!“
Klar: Das Happy End. Einfach, oder?

Intuitiv sind wir also Storyteller.
Aber ganz plötzlich, wenn wir im Job sind, wenn wir alles richtig machen wollen, wenn es um Marken, Strategien, TV-Filme, Texte, Präsentationen, TV-Spots oder Keynotes geht, dann geht der intuitive Strom unserer großartigen Alltagsgeschichten häufig verloren.

Storycoaching ist der geführte Prozess, genau die Geschichte, die wir erzählen wollen, zu finden, wieder zu finden, neu zu erfinden.
Storycoaching basiert auf den grundlegenden Erzähltechniken und dem jahrtausende alten Wissensschatz der großen Geschichtenerzähler und hat doch nur ein Ziel:
Dass wir auch beruflich genau so intuitiv, spannend, mitreißend und lebendig erzählen, wie wir es in der Kneipe tun. Ganz egal, ob es um eine Wissenschaftsendung, eine Rede vor 2000 Menschen oder ein Strategiepapier geht.

Storycoaching Referenzen

Marken-Story Entwicklung für u.a.
Warner Bros
Weleda AG
Vaillant Markenhaus
Danone Milupa
Yahoo
Quarks & Co
Mercedes-Benz
Xounts

Storycoaching für u.a.
Robert Bosch GmbH, 
Storycoaching für die politische Arbeit in Berlin & Brüssel
Markenstory  für die Benita Quadflieg Stiftung, Hamburg
Markenstory  für die Philipp Breuel Stiftung, Hamburg
StartUp Story für Histocky und transact.me / Deutsche Bank

WDR
Quarks & Co
Story-Entwicklung für Themensendungen (regelmäßig), bisher u.a.:
„Krebsvorsorge“, „Fledermäuse“, „Zähne“, „Macht des Glaubens“, „Organspende“, „Autisten“, „Sand“, „Raumsonde Rosetta“, „Cannabis“
Story-Entwicklung für das Quarks & Co Special „Fukushima“
Story-Entwicklung für das Quarks-Format im Ersten

„Wunderschön!“
Storyentwicklung für das Reiseformat des WDR

„Frau TV“
Storycoaching & Format-Weiterentwicklung für das einzige Frauenmagazin im Deutschen Fernsehen

SWR
Story-Entwicklung für 90-minütige Feature-Sendungen im Abendprogramm
am Beispiel „Brücke von Remagen“
Story-Entwicklung für die neue Serie „Werbecheck
Weiterentwicklung des Formats „die story“

ARD Einsfestival
Story-Entwicklung für Trailern zu Tatort-Folgen & Spielfilme
am Beispiel von „Am Ende des Flurs“ (Tatort München) und
„Zerrissene Umarmungen“ (Pedro Almodovar)

OMD Germany
Story-Entwicklung für die Award-Einreichungsfilme der Cases
„GE Windbikes“, „The Economist“, „Intel“, „TED-The movie“, Vodaphone Night Owls“ und „Sony Playstation“; Ergebnis: 25 Awards und Shortlistplätze

HFF Hochschule für Film und Fernsehen München
Story-Entwicklung für die Abschlussfilme des Fachbereichs Werbung (regelmäßig)

 

 

Das Buch des Wandels

15 Essays über den Wandel und warum er das Beste ist, was uns passieren kann.

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DSC_4672Buch-Idee und Sparringsfreund:
Ralf Grauel
Agentur:
Ralf Grauel Strategic Publishing Mutabor
Kunde:
Clariant SE

 

 

 

 

 

 

 

 

Introduktion

Von Menschen, Mauern und Windmühlen

Wenn Sie dieses Büchlein zu Ende gelesen haben, werden Sie jemand anderes sein. Buchstäblich. Ungefähr 50 Millionen Zellen ihres Körpers werden sich in dieser Zeit durch das Reiben Ihrer Jeans, das Schneuzen ihrer Nase oder durch simples Sterben lautlos und endgültig von Ihnen verabschiedet haben.

Und zwar pro Sekunde.

Und ja, auch der Kuss, der ihnen heute morgen zum Abschied auf die Wange gedrückt wurde, hat sie Pi mal Daumen eine dreistellige Millionenzahl von Zellen gekostet. Aber keine Angst: In derselben Zeit wachsen ebenso viele Zellen nach und sorgen dafür, dass sie sie bleiben, abzüglich, zugegeben, etwas Schwund.

Es gehört also zu den Tatsachen des Lebens, dass wir – und der Rest des Universums – aus jeder neuen Sekunde verwandelt hervorgehen.

Schlau ist, wer das weiß. Noch schlauer ist, wer das nutzt. Denn dann kann man Wandel nicht nur als mal euphorischer, mal ratloser Zuschauer erleben, dann kann man Teil von ihm sein, ihn sich zu nutze machen oder, die beste aller Haltungen: ihn selbst vorantreiben.

„Wenn der Wind des Wandels kommt…“ so beginnt ein berühmtes chinesisches Sprichwort, um uns dann zwei Möglichkeiten des Umgangs mit ihm zu aufzuzeigen: „…bauen die einen Schutzmauern, die anderen Windmühlen.“
Gut gefaucht, Drache! möchte man sagen, allerdings waren die Chinesen selbst, trotz der Weisheit ihrer Sprichwort-Schreiber ganz eindeutig dem Bau von Mauern zugeneigter: Jeder, der schon einmal die Aufnahmen unseres Planeten betrachtet hat, kennt die Ausmaße des gigantischsten Bauwerks der Menschheitsgeschichte, der Chinesischen Mauer. 21.000 Kilometer großartige, steingewordene Sehnsucht nach dem Status Quo. Und keine Windmühlen weit und breit.

Nicht, dass die Mauer langfristig viel genützt hätte. Am Ende konnte selbst dieses Weltwunder den Wandel, der in Form von mongolischen Reitern von Norden her angeritten kam, nicht aufhalten.

Wandel, das hat am Ende noch jede Kultur für sich entdeckt, ist eben keine zufällige Störung der natürlichen Ordnung der Dinge, die schon von selbst wieder aufhören wird, wenn man nur lange genug die Luft anhält.

Wandel IST die natürliche Ordnung der Dinge.

Denn Wandel ist einfach – da. Immer und überall. Er durchdringt jede Galaxie, jede Zelle, jedes Molekül. Er findet sich in den Gezeiten der Schlipslängen, den Verschiebungen der Kontinentalplatten, tüftelt in kalifornischen Garagen oder reitet auf mongolischen Ponys heran.

Heraklit besang ihn mit seinem panta rhei, dem „Alles fließt“, die moderne Quantenphysik bastelt Superstring-Theorien, um ihm auf die Schliche zu kommen und wir selbst erhaschen manchmal einen unverstellten Blick auf seine unwiderstehliche Kraft, wenn wir unsere zahnenden Kleinkinder ertragen.

Gegen den Wandel helfen also keine Mauern. Vielleicht sollten wir uns einfach darauf konzentrieren, mehr Windmühlen in die Welt zu setzen?

Wetter Berg Mensch

[Anzeige und Claim für den Schweizer Textil- und Ausrüstungshersteller Rotauf, der seine kompromisslose Qualität ausschließlich in der Schweiz fertigen lässt.]

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Love Poem

Auftragsarbeit für die Denim Herbstkampagne von New Yorker.

She´s here with me now

 She´s here with me now
and that´s all I need
to stand up and fight
and laugh while I bleed

 to stand up and be
the man that she needs
my thoughts are all hers
and so are my deeds

 my wounds and my hunger
my bones and my soul
she touches it all
making me whole

 she touches my fears
my dreams, my desire
between our skins
dragons breathe fire

 between our eyes
there´s a blizzard of trust
she´s all that I see
´til all turns to dust

between our hearts
there´s a whispered vow
to conquer it all
she´s here with me now

Keynote & Performance Coaching

[Support für Präsentationen von Top-Managern, von der Storyentwicklung über die Umsetzung in Prezi, Powerpoint oder Keynote bis hin zum Performance Coaching – in both, german and english.]

Bildschirmfoto 2013-09-18 um 09.29.13Keynote im Prezi-Format für den Auftritt von Oliver Evans, CCO von Swiss International Air Lines beim TED-x Rigi Event in Luzern, 2011.

 

 

Bildschirmfoto 2013-09-18 um 09.32.24Keynote im Prezi-Format für Swissport International CEO Per H. Utnegaard auf der PAI Investorenkonferenz in Paris, 2013.

 

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Coaching für Präsentationen & Präsentatoren.

Sie gehen nach vorn. 
Die Kunden um den Konferenztisch, die Mitarbeiter im Foyer, die Kollegen und Partner im Konferenzsaal  – sie alle wollen jetzt Informationen von Ihnen, Ideen, Ansagen,
wollen Ihre Sicht der Dinge, Ihre Vorschläge, Ihre Bilanz hören.
Aber vor allem  wollen sie eines:
Unterhalten werden.

Und Ihr Publikum hat recht.
Auch die trockensten Fakten, die längsten Zahlenkolonnen, die komplexesten Prozesscharts dürfen niemals eine Ausrede dafür sein, Zuhörer zu langweilen. Ganz abgesehen davon, dass sich ein gelangweiltes Publikum zur Strafe hinterher sowieso nur an die pappigen Kekse und den kleinen Fleck auf Ihrem Hemd erinnert.

Was tun?
Das, was wir Menschen seit Urzeiten tun, wenn wir wollen, dass uns zugehört wird:

Eine Geschichte erzählen.
Eine, die so fesselnd ist, dass sich die Zuhörer auf jedes neue Chart freuen.
Eine, die Bilder in Köpfe pflanzt und, wenn es großartig läuft, sogar Gefühle.
Eine, die sich mehr wie eine Reise anfühlt, ein Spielfilm oder der neueste Grisham.
Dann – und nur dann – werden Ihre Fakten, Zahlen und Flowcharts nicht weggedöst oder erduldet, sondern akzeptiert, beachtet, verstanden.

Deshalb beginnt die Vorbereitung einer erfolgreiche Keynote oder Präsentation mit der einfachen, verzwickten Frage:
„What´s my story?“
(Keine Sorge: Es gibt IMMER eine Geschichte.)
Hat man diese Story dann dramaturgisch sauber in .ppt oder .key oder .pez oder auf Handzetteln aufbereitet, kommt der zweite Schritt:

Die Story live zu erzählen.
Präsent. Intensiv. Mit dem ganzen Körper und einer Stimme, die alles ist,
nur nicht ein-tönig.
Es stimmt natürlich: Begnadete Präsentatoren können auch maue Präsentationen zum Leuchten bringen und großartige Präsentationen überleben mit viel Glück auch uninspiriertes Vortragen.
Aber wenn beides auf den Punkt ist: die „Story“ und das „Telling“, dann hat Ihre Botschaft alle Chancen, anzukommen.

 

 

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Ready when you are.

[Vier Copy-Anzeigen (ja, sowas gibt es noch) für die

Personalberatung Dagmar Hübner – The People Business, spezialisiert auf Entscheiderposten in der Kreativindustrie. Layout: Louis Hay.]

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